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Vergaberichtlinien Hier finden Sie die Vergaberichtlinien. Förderung 2009 Im Rahmen des Hans-Schiemenz-Fonds fördert die DGHT im Jahr 2009 insgesamt drei feldherpetologische Projekte mit einem Gesamtvolumen von 5000.- Euro. Wie jedes Jahr wurden alle fristgerecht eingegangenen und den Richtlinien für die Vergabe der Fördermittel entsprechenden Anträge (siehe elaphe 16, Heft 2/2008) durch das dreiköpfige Gutachtergremium aus den Vorsitzenden der AG Feldherpetologie, Richard Podloucky, Hans-Konrad Nettmann und Arno Geiger, begutachtet und mit Fördervorschlägen an mich weiter geleitet. Aufgrund der vorliegenden Gutachten beschloss der DGHT-Vorstand am 10. April 2009, folgende Projekte zu fördern:
1. Daniela Dick und Klaus Henle (Leipzig): Erfassung von Laichplätzen einheimischer Froschlurcharten der Elbaue der Oberen Mittelelbe. Fördersumme: 600,- Euro
2. Astrid Krug (Hannover): Phylogeographie und Populationsstruktur des Europäischen Laubfroschs (Hyla arborea) zur Unterstützung eines effektiven Artenschutzes. Fördersumme: 2000.- Euro
3. Dennis Rödder, Benedikt R. Schmidt und Marc Sztatecsny (Bonn, Zürich, Wien): Je höher desto sicherer? Einfluss bioklimatischer Faktoren auf Chytridbefall beim Alpensalamander. Fördersumme: 2.400.- Euro
Kurzvorstellungen der drei geförderten Projekte werden in der "elaphe" veröffentlicht. Wir wünschen allen Projektteilnehmern viel Erfolg bei der Arbeit, und ich möchte an dieser Stelle auch dem Gutachterteam noch einmal ganz besonders für die hilfreichen Stellungnahmen danken. Dr. Axel Kwet, Vizepräsident Allgemeines Die DGHT fördert im Rahmen des Hans-Schiemenz-Fonds alljährlich feldherpetologische Projekte, die einen engen Bezug zum Natur- und Artenschutz aufweisen. Gefördert werden durch den Hans-Schiemenz-Fonds feldherpetologisch ausgerichtete Forschungsarbeiten zum Arten-, Natur- und Umweltschutz sowie auch praktische Schutz- und Stützungsmaßnahmen. Eingereicht werden können sowohl allgemeine grundlegende Arbeiten zu bestimmten Arten, die einen Erkenntnisgewinn versprechen, als auch praxisorientierte Projekte, aus denen sich beispielhaft Schutz- und Pflegekonzepte für Amphibien und Reptilien ergeben. Nicht gefördert werden in der Regel Anträge, die nur lokal von Bedeutung sind, z.B. ein kurzfristiges Arten-Monitoring. Ausnahmen sind möglich bei seltenen Arten, für die die Bundesrepublik Deutschland besondere Verantwortung trägt, oder z.B. bei bemerkenswerten Vorkommen von Arten an Arealrändern, bei wichtigen Trittsteinbiotopen im Rahmen eines Verbundsystems etc. Es ist zu beachten, dass mit Annahme der Förderung eine Publikation der gewonnen Ergebnisse in einer der DGHT-Publikationsmedien, wie "elaphe", "Mertensiella" oder "Salamandra" verbunden ist. Einsendeschluss ist jeweils der 31.12. eines jeden Jahres.
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