| DGHT-AG Schildkröten - News |
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| Freitag, 09. Oktober 2009 um 12:40 Uhr | ||
25.01.2010 Jahrestagung der AG Schildkröten 2010 in HofheimDie Jahrestagung 2010 der AG Schildkröten findet vom 19. bis 21. März 2010 in Hofheim (bei Frankfurt/M.) statt. Infos zum vorläufigen Programm, zum Veranstaltungsort und zur Hotelbuchung finden Sie hier. 10.01.2010 Buch zu Trachemys scripta online gestellt Ein "Klassiker" von Whitfield Gibbons zur Biologie, Lebensweise und Systematik von Trachemys scripta findet sich nun frei zugänglich und kostenlos im Internet. 31.12.2009 Neue taxonomische Checkliste erschienen Unter diesem Link ist die neue taxonomische Checkliste der IUCN/SSC Tortoise and Freshwater Specialist Group verfügbar. 31.12.2009 Publikation zu den Unterarten von Emys orbicularis im Südosten des Verbreitungsgebietes Hier finden Sie eine Veröffentlichung, die zu einer deutlichen Reduzierung der Zahl der Unterarten im Südosten des Verbreitungsgebietes führt. 30.12.2009 18. Jahrestagung der DGHT-AG Schildkröten Die 18. Jahrestagung der DGHT-AG Schildkröten findet statt: von Freitag, 19. März 2010 bis Sonntag, 21. März 2010, in Hofheim im RAMADA Hotel Frankfurt Airport West Casteller Str. 106, 65719 Hofheim-Diedenbergen Tel.: +49-(0)6192-950-0, Fax: +49-(0)6192-3000 E-Mail:
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Internet: www.ramada-treff.de Unter dem Stichwort "AG Schildkröten" steht eine begrenzte Zahl von Zimmern zum Sonderpreis zur Verfügung, die ab sofort reserviert werden können. Kosten pro Zimmer und Nacht: Einzelzimmer 69,00 €, Doppelzimmer 84,00 € Das vollständige Programm der Tagung wird demnächst auf den Tagungsseiten der AG Schildkröten zu finden sein. 17.11.2009 Neues Layout der Webseiten Die Umstellung der Webseiten nicht nur der DGHT, sondern auch der verschiedenen Arbeitsgemeinschaftenen nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Daher kann es sein, dass der eine oder andere Link noch nicht richtig funktioniert. Bitte haben Sie dafür Verständnis, es werden bald alle Seiten wieder aufrufbar sein. 16.11.2009 Befragung zur ganzjährigen Freilandhaltung von Wasserschildkröten Liebe Schildkrötenhalter/Innen! Im Zuge meiner Diplomarbeit an der Universität für Bodenkultur, Wien, möchte ich Erkenntnisse über das Überlebens- und Reproduktionspotential gebietsfremder Wasserschildkrötenarten unter mitteleuropäischen Klimabedingungen gewinnen. Zu diesem Zweck habe ich einen Fragebogen erstellt, welcher an Wasserschildkrötenhalter gerichtet ist, die eine ganzjährige Freilandhaltung praktizieren. Ziel dieser Befragung ist es, die Bedingungen, unter denen Wasserschildkröten ganzjährig in Freilandanlagen gepflegt werden, zu erheben, um aus diesen Angaben auf das Potential ausgesetzter Wasserschildkröten schließen zu können. Für nähere Informationen und um an der Befragung teilzunehmen, besuchen Sie bitte die Seite www.leisch.at/schildkroete. Herzlichen Dank! Schöne Grüße Arnold Fraueneder 13.11.2009 Leseempfehlung Hier finden Sie die ersten Ausgaben der im Aufbau befindlichen "Conservation Biology of Freshwater Turtles and Tortoises" mit dem aktuellen Wissensstand zu derzeit 40 Schildkrötentaxa. 13.11.2009 Neue Unterart von Batagur affinis beschrieben Hier finden Sie die englischsprachige Originalbeschreibung einer neuen Unterart aus der Gattung Batagur. 01.11.2009 Webseiten der AG Schildkröten im neuen LayoutMit einigen Wochen Verzögerung folgen nun auch die Seiten der AG Schildkröten im neuen Layout der DGHT. Wir bedanken uns herzlich bei der Geschäftsstelle für die Umstellung des Layouts! Sollten einzelne Links noch nicht funktionieren, bitten wir um Mitteilung per E-Mail. 06.06.2009 Der für den 20.06.2009 im Reptilium in Landau geplante Spezialworkshop "Asiatische Wasserschildkröten" muss aus organisatorischen Gründen leider ausfallen! 26.01.2009 Jahrestagung der AG Schildkröten 2009 in HofheimDie Jahrestagung 2009 der AG Schildkröten findet vom 20. bis 22. März 2009 in Hofheim (bei Frankfurt/M.) statt. Infos zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Hotelbuchung finden Sie hier. 02.12.2008 Unterstützung bei einer Diplomarbeit über den Atmungsapparat der SchildkrötenMarkus Lambertz vom Institut für Zoologie der Universität Bonn bittet Schildkrötenhalter um Mithilfe bei einer Diplomarbeit über den Atmungsapparat der Schildkröten. In seinem Aufruf bittet er Schildkrötenhalter, ihm verstorbene Tiere für die Untersuchungen zu überlassen. Bitte unterstützen Sie diese wichtigen Forschungsarbeiten! 02.12.2008 Neuer Artikel zur Ausbildung des SchildkrötenpanzersEine neu entdeckte fossile Art aus China liefert Hinweise auf die Entstehung des Schildkrötenpanzers. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 26.10.2008 Ist die Frage, wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam, geklärt?Ein junger Paläontologe des Yale-Peabody-Museums in New Haven, Connecticut (USA), hat mäglicherweise eines der größten paläontologischen Rätsel gelöst – wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam. GEORGES CUVIER, der Begründer der modernen Paläontologie, stellte sich diese Frage bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er glaubte, dass die Rippen der Schildkröten im Laufe der Zeit flacher und breiter geworden und schließlich miteinander verschmolzen waren, woraus der Schildkrötenpanzer in seiner heute bekannten Form entstand. Dies würde auch erklären, warum der Panzer mit den Rückenwirbeln verbunden ist und sich während der Embryonalentwicklung von den Rippen aus entwickelt. Die meisten Paläontologen der heutigen Zeit gehen allerdings davon aus, dass die Entstehung des Schildkrötenpanzers eher mit der Entwicklung des "Panzers" von Gürteltieren zu vergleichen ist, dass also Hautverknöcherungen entstanden, die über Jahrmillionen schließlich miteinander verschmolzen und sich auch mit dem inneren Skelett verbanden. Ohne fossiles Belegmaterial blieb diese Theorie jedoch lediglich eine Theorie. WALTER JOYCE (35), der für die Wirbeltiersammlung des Peabody-Museums zuständige Kurator, gelangte nun in den Besitz einer ca. 215 Millionen Jahre alten fossilen Schildkröte aus New Mexico, bei der Panzer und Rippen nicht miteinander verschmolzen waren. JOYCE folgert daraus, dass sich der Panzer aus der Haut der Schildkröten entwickelte, nicht aus deren Rippen. "Die meisten von uns glauben das schon lange, aber niemand konnte es beweisen, und wir Wissenschaftler wollen immer einen Beweis für etwas", meint JOYCE. "Was die Schildkröten betrifft, so war dies die bisher wichtigste ungeklärte Frage. Die Schildkröten sind eine erdgeschichtlich so alte Tiergruppe, und auf Fossilfunde zu stoßen, die alt genug und dennoch gut genug erhalten sind, um diese Frage zu klären, war fast ein Ding der Unmöglichkeit.“ Die ältesten Schildkröten, die vor etwa 199 bis 251 Millionen Jahren im Erdzeitalter der Trias lebten, waren Landbewohner, von denen Fossilfunde kaum zu erwarten waren. Sie besaßen sehr dünne Panzer, die von der Kraft der Elemente über Jahrmillionen mit großer Wahrscheinlichkeit zu Pulver zermahlen wurden. Derart alte Schildkrötenfunde waren bislang nur aus Argentinien, Deutschland, Grönland und Thailand bekannt. An dieser Stelle tritt JOYCEs Kollege SPENCER LUCAS auf den Plan. Der Kurator des New Mexico Museum of Natural History and Science in Albuquerque, New Mexico (USA), stieß bereits in den 1990er-Jahren im Nordosten New Mexicos auf Fossilfunde, die JOYCE später als Überreste einer noch unbekannten Schildkrötenart aus der Trias identifizieren sollte. Die ursprünglichen Funde waren zu klein, um umfangreichere wissenschaftliche Studien zu ermöglichen. LUCAS kehrte jedoch im Jahre 2006 an die Ausgrabungsstätte zurück und stellte fest, dass die Erosion weitere Knochenreste freigelegt hatte, darunter auch eine Art "fossiles Beweisstück", ein Panzerbruchstück, das deutlich zeigt, dass die Rippen der fossilen Schildkröte sich unter dem Panzer befanden und nicht mit ihm verschmolzen waren. LUCAS wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, auf was er da gestoßen war. Er ging davon aus, dass es sich um Überreste der gleichen Schildkröte handelte, die er mehr als zehn Jahre zuvor gefunden hatte, bat aber JOYCE, einen der weltweit nur etwa 20 auf Schildkröten spezialisierten Paläontologen, seinen Fund genauer zu untersuchen. Dies erforderte aber, die fossilen Überreste im Rahmen eines monatelangen Arbeitsprozesses sorgfältig zu reinigen und abzubilden. Das Ergebnis war der fossile Beweis, der für die Klärung der Frage nach der Entstehung des Schildkrötenpanzers benötigt wurde, und gleichzeitig der Ausgangspunkt für die Beschreibung einer neuen Schildkrötengattung und -art, Chinlechelys tenertesta. Diese Art war ein Landbewohner und besaß einen ca. 36 cm langen und nur 1-2 mm dicken Carapax. Sie ernährte sich vermutlich von Pflanzen und Insekten. JOYCE und LUCAS veröffentlichten ihre Erkenntnisse gemeinsam mit weiteren Kollegen Anfang des Monats online in Proceedings B, einer der wissenschaftlichen Zeitschriften der Royal Society, Großbritanniens nationaler Akademie der Wissenschaften (JOYCE, W. G., LUCAS, S. G., SCHEYER, T. M., HECKERT, A. B. & HUNT, A. P. [2008]: A thin-shelled reptile from the Late Triassic of North America and the origin of the turtle shell. – Proceedings of the Royal Society B, Onlinepublikation [FirstCite], DOI: 10.1098/rspb.2008.1196). Ende des Jahres werden die Forschungsergebnisse in schriftlicher Form publiziert. Quelle: Herpdigest 8 (49) 10.10.2008 Bemühungen um die Erhaltung von Swinhoes Weichschildkröte (Rafetus swinhoei) in Suzhou, ChinaLesen Sie einen Bericht zu den Bemühungen um die Erhaltung von Swinhoes Weichschildkröte (Rafetus swinhoei) im Zoo von in Suzhou, China. Quelle: Asian Turtle Conservation Network 29.07.2008 Neue Ansprechpartnerin für Nordafrikanische Testudo graecaAls neue Ansprechpartnerin für Nordafrikanische Testudo graeca steht Frau Regine Zimmermann zur Verfügung. 15.07.2008 Fundtiere im Raum Köln und MönchengladbachBitte beachten Sie die Meldung zu Fundtieren im Raum Köln und Mönchengladbach! 01.07.2008 Trauer um Professor Dr. Walter KirscheLiebe Freunde des Naturschutzes, der Feldherpetologie und Terrarienkunde, liebe Wegbegleiter von Professor Kirsche, gestern, am frühen Morgen des 30. Juni 2008, ist Professor Dr. med. Walter Kirsche, wenige Tage nach seinem 88. Geburtstag am 21. Juni, in seinem Haus in Pätz verstorben. Die Beerdigung findet am kommenden Freitag, dem 4. Juli 2008 um 15 Uhr auf dem Friedhof in Pätz statt. Dr. Gisela Deckert Hans Sonnenberg Naturschutzbund Deutschland Naturpark Dahme-Heideseen Regionalverband Dahmeland e.V. Lesen Sie hier eine Würdigung des Lebens von Prof. Kirsche. 27.04.2008 Aus der Natur zum Schlachter - das Schicksal einer Schildkröte in VietnamEducation for Nature - Vietnam und das Asian Turtle Program haben einen eindrucksvollen Kurzfilm produziert. Aus der Sicht einer Schildkröte zeigt dieser Filmbeitrag, wie sie in der Natur lebt, dort von einem Jäger gefunden wird und schließlich auf einem chinesischen Lebensmittelmarkt ihrem Tod ins Auge blicken muss. - Eindrucksvolle Bilder! Den Film finden Sie auf http://uk.youtube.com/watch?v=oFJdONb0OqM. 24.03.2008 Neue Struktur der Webseiten der AG SchildkrötenDie Pflege der Webseiten der AG Schildkröten verursachte aufgrund der unübersichtlichen Struktur immer mehr Zeit und Aufwand. Sie wurden daher von altem Ballast befreit, aktualisiert und auf Frames umgestellt. Dies bedeutet, dass Sie wie gewohnt am linken Bildrand die Menu-Leiste finden, diese aber nun von den eigentlichen Webseiten entkoppelt ist. So können Sie schneller navigieren, und die Pflege der Seiten wird erheblich vereinfacht. Da diese Umstellung mit erheblichen Änderungen der inneren Struktur der Seiten verbunden ist, könnten anfangs einige Links evtl. nicht funktionieren. Helfen Sie uns und melden Sie fehlerhafte Links an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . 21.02.2008 Jahrestagung der AG Schildkröten 2008 in GeraDie Jahrestagung 2008 der AG Schildkröten findet vom 4. bis zum 6. April 2008 in Gera statt. Infos zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Buchung verbilligter Hotelzimmer finden Sie hier. 24.12.2007 Liebe Schildkrötenfreunde, das Jahr 2007 geht zur Neige, und das ist sicherlich ein Anlass, über Aktivitäten unserer AG nachzudenken. Zuerst möchte ich mich bei der großen Zahl an aktiven Mitgliedern und Interessenten bedanken, ohne deren Mit Hilfe die Jahrestagung, die vielen Workshops, weitere Treffen und Stammtischzusammenkünfte nicht möglich wären. Besonderer Dank gilt auch allen Wissenschaftlern, Referenten, Forenbetreuern und weiteren Schildkrötenfreunden, die in der Öffentlichkeit unser Interessengebiet präsentieren. Allein am Wachstum unserer AG kann man beispielgebend ablesen, dass diese Arbeit auf vielen Schultern ruht und erfolgreich ist. So hat sich die Anzahl der Interessenten von 2OO3 bis heute mehr als verdoppelt, und der Bezug der englischsprachigen RADIATA hat sich vervielfacht. Leider gibt es auch negative Nachrichten, und da steht an erster Stelle die neue Gesetzgebung über "gefährliche Tiere" in Hessen (siehe www.dght.de). Kein Tierhalter sollte glauben, dass ihn diese Gesetzlichkeit nicht berühren könnte. Selbsternannte "Tierschützer" haben sich vorgenommen, erst dann zufrieden zu sein, wenn jegliche Wildtierhaltung verboten ist, und dazu zählt selbst eine einzelne Testudo hermanni. Unsere Gesellschaft, die DGHT, hat sich entschieden, gegen diese Tendenzen vorzugehen, und jede(r) Einzelne kann sich daran beteiligen. Ungeachtet dieser schlechten Nachricht aus Hessen wünschen wir Ihnen ein beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Die Leitung der Arbeitsgemeinschaft Schildkröten in der DGHT: Bernd Wolff Maik Schilde Andreas S.Hennig Holger Vetter Sabine Höfler-Theirfeldt Stefan Thierfeldt Gerhard Sobel 25.10.2007 Neue Gesetzgebung im Bundesland Hessen zur Haltung gefährlicher Tierarten bedroht die TerraristikDas Bundesland Hessen hat - ohne Beteiligung der DGHT - eine neue Gesetzgebund zur Haltung gefährlicher Tierarten beschlossen. Auf der Liste der als gefährlich eingestuften Tierarten befinden sich u.a. etliche Reptilien, darunter auch einige Schildkröten. Dieses Haltungsverbot ist in der vorliegenden Form nicht gerechtfertigt. Die DGHT bereitet eine Klage gegen diese Gesetzgebung vor. Lesen Sie hier nähere Details und helfen Sie durch Ihre Stimme und ggf. Ihre Spende, dass die Haltung unserer Tiere auch in Zukunft noch möglich sein wird.
25.10.2007 Wir möchten Sie nochmals daran erinnern, Ihre Meldungen zur Nachzuchtstatistik 2007 (sowie, falls noch nicht erfolgt, für 2006) abzugeben. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns auch, gegenüber den Kritikern der Terrarientierhaltung zu belegen, dass diese Haltung nicht die dauernde Entnahme von Wildtieren aus der Natur erfordert, sondern dass engagierte Halter durch regelmäßige Nachzuchten den Bestand in menschlicher Obhut sichern und sogar vermehren. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit am besten gleich per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
. 25.09.2007 Neuer Eintrag in der Rubrik Gestohlen/GefundenIn Schleswig-Holstein, Kreis Dithmarschen, wurden 8 Maurische Landschildkröten gestohlen. Bitte werfen Sie einen Blick in die Rubrik Gestohlen/Gefunden.
09.08.2007 Endlich ein Name für die "Namenlose"BRANCH, W. R. (2007): A new species of tortoise of the genus Homopus (Chelonia: Testudinidae) from southern Namibia. - African Journal of Herpetology, Stellenbosch, 56 (1): 1-21. Auf der Basis eines leeren Schildkrötenpanzers aus Namibia prägte LINDHOLM im Jahre 1906 die Artbezeichnung "Homopus bergeri". Jahrzehntelang wurden aus diesem Land keine weiteren Funde von Angehörigen der Gattung Homopus bekannt, bis schließlich im Jahre 1955 eine Population von Flachschildkröten in der Umgebung von Aus im Süden Namibias entdeckt wurde. Sie wurde anfangs zu Homopus boulengeri DUERDEN, 1906 gestellt und später, vor allem in den 1980-er Jahren, als die "verschollene" Homopus bergeri" angesehen und fand unter dieser Bezeichnung sogar Eingang in gesetzliche Schutzvorschriften. Untersuchungen des Typusexemplares von Homopus bergeri in den 1990er-Jahren zeigten jedoch, dass es sich um ein Exemplar der Höcker-Landschildkröte Psammobates tentorius verroxii (SMITH, 1839) handelt und "Homopus bergeri" somit nicht als Artbezeichnung für die Aus-Population zur Verfügung steht. Daraufhin wurde die Form in der Literatur meist als "Homopus sp." oder "Homopus Namibia-Form" erwähnt. WILLIAM R. BRANCH führte nun vergleichende anatomische Studien an den Arten der Gattung Homopus durch und stellte fest, dass sich die Aus-Population klar von den anderen Arten unterscheiden lässt. Er belegt die Population in dem oben genannten Aufsatz formell mit dem Artnamen Homopus solus und beschreibt die morphologische Variabilität, Verbreitung und Biologie dieser Form. Die voreilige Erwähnung der Bezeichnungen "Homopus ‚solos'" bzw. "Homopus bergeri (solos)" durch andere Autoren, die die bis dahin vorliegenden Forschungsergebnisse BRANCHs kannten, in den vergangenen vier Jahren haben keinen nomenklatorischen Wert, da diese Veröffentlichungennicht den Erfordernissen einer wissenschaftlichen Erstbeschreibung entsprechen. 08.07.2007 Neuer Eintrag in der Rubrik Gestohlen/GefundenIm Bereich Sankt Augustin Niederpleis wird eine Vierzehenschildkröte (Agrionemys horsfieldii) vermisst. Bitte werfen Sie einen Blick in die Rubrik Gestohlen/Gefunden. 07.06.2007 Spendenaufruf "Gesunde Schildkröte"Ernährung und Gesundheit spielen für die Haltung von Schildkröten eine herausragende Rolle. Insbesondere Mangelzustände, die auf das Fehlen adäquater Lichtverhältnisse zurückzuführen sind, können nur schwer ausgeglichen werden (BÖTTCHER, elaphe 1/07). Diese Mangelerscheinungen ließen sich aber bei Blutuntersuchungen leicht diagnostizieren und behandeln, wenn man die für Schildkröten geltenden Normwerte kennen würde. Normwerte können aber nur in den Ursprungsbiotopen der Schildkröten erhoben werden, weil die Tiere nur dort den Normalbedingungen wie natürliche Sonneneinstrahlung und entsprechenden Temperaturen ausgesetzt sind, wobei auch die Pigmentierung der Tiere eine große Bedeutung für die Lichtwirkung hat. Frau PD Dr. vet. med. PETRA KÖLLE hat sich bereit erklärt, solche Untersuchungen im Rahmen einer Dissertation durchführen zu lassen. Ziel ist es, für beide Geschlechter die Normwerte für 25-Hydroxyvitamin D3 und Kalzium sowie andere Parameter im Blut von Testudo hermanni boettgeri (hell pigmentiert) und Testudo marginata (dunkel pigmentiert) im Ursprungshabitat zu bestimmen, indem man den Tieren vor Ort eine Blutprobe entnimmt. Jeder Halter hätte dann die Möglichkeit, den Zustand seiner Tiere durch das Einsenden einer Blutprobe überprüfen zu lassen. Dies würde Gewissheit bringen, ob die praktizierten Beleuchtungsbedingungen oder Futtermittelzusätze wirklich etwas bewirken. Eine solche Untersuchung kostet ca. 25 Euro. Für diese Untersuchungen (Stichproben, Datenerhebung vor Ort, fachgerechter Transport der Proben) sind Mittel in einer Größenordnung von 2.500-3.000 Euro erforderlich. Die AG Schildkröten möchte mit zweckgebundenen Spendenmitteln dieses Vorhaben unterstützen. Die Forschungsergebnisse liefern grundlegende Erkenntnisse, gerade für die Vielzahl von Haltern Europäischer Landschildkröten. Sie werden einen direkten Nutzen davon haben. Es handelt es sich um einen wertvollen Beitrag zur Haltungsverbesserung, auch unter den Anforderungen eines modernen Tierschutzes. Zweckgebundene Spenden entrichten Sie bitte unter dem Stichwort "Spende-Blutwerte" auf eines der folgende Konten: AG Schildkröten DGHT Sparkasse Germersheim-Kandel, BLZ 548 514 40, Konto-Nr. 1000039634 oder Dresdner VR-Bank, BLZ 850 900 00, Konto-Nr. 3514731003 25.03.2007 Die Jahrestagung der AG Schildkröten 23.-25.03.2007Liebe Schildkrötenfreunde, nachdem unsere Jahrestagung 2007 mittlerweile Geschichte ist, möchte ich mich bei allen Besuchern für die freundliche und angenehme Atmosphäre, die Sie verbreitet haben, bedanken. Bei mehr als 250 Besuchern gibt es natürlich viele verschiedene Ansichten, wie unsere Tiere richtig gepflegt werden sollen. In den Vorträgen wurden einige grundsätzliche Dinge dazu gesagt und anschließend diskutiert. Bitte übernehmen Sie diesen gepflegten Meinungsaustausch auch in allen Medien und üben Sie die notwendige Toleranz auch gegenüber Standpunkten, die nicht immer identisch mit Ihrer eigenen, Meinung sind. Dr. Markus Baur hat klar ausgedrückt, dass wir noch viel zu wenig wissen, als dass wir eine eigene Position so vehement verteidigen müssen. Besonders möchte ich mich noch bei allen Referenten, Ausstellern, Helfern und den Mit-gliedern der AG-Leitung bedanken, ohne deren aller Engagement eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Gleichzeitig möchte ich mich auch bei den Besuchern entschuldigen, die vielleicht noch ein Anliegen an mich bringen wollten und für die ich einfach keine Zeit hatte. Ich hoffe, ich sehe 2008 viele von Ihnen wieder, wenn wir uns vom 4. bis 6. April in Gera treffen. Viele Grüße, Bernd Wolff Leiter der AG Schildkröten in der DGHT |

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