Workshops & Exkursionen 2018

Workshop "Terrascaping"

Es ist in den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch. Nachdem es in der Aquaristik schon lange Brauch ist, gibt es nun auch "Terrascaping". Aber was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Ganz einfach: Man gestaltet ein Stück Natur zuhause. Entweder ein Stück Regenwald oder eine Steppe. Das Vorbild ist die Natur, die man möglichst getreu im Terrarium nachgestalten möchte.
Für diesen Workshop konnten wir den ehemaligen Terrascaping-Weltmeister Lars Lindner für uns gewinnen, der uns zeigen wird, wie man in einem Nano-Becken ein Stück Regenwald nachbilden kann. Für eine limitierte Anzahl an Teilnehmern wird es daran gehen, einen Terrariumwürfel mit einer Kantenläne von 30 cm gestalten, in dem dann kleine Frösche, Vogelspinnen o.ä. leben können. Das Terrarium können die Teilnehmer im Anschluss selbstverständlich mit nach Hause nehmen.
Wir danken ExoTerra für die Bereitstellung der Terrarien!

Kosten: ca. € 50,--
Teilnehmer: max. 6
Zeit: Samstag, 29.09.2018, 10:00 Uhr

 

Exkursion "Zoologischer Garten Magdeburg"

Mitten in Magdeburg können Sie sich auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Tierwelt der fünf Kontinente begeben. Kinder bis 15 Jahren haben hier sogar freien Zooeintritt! In der 20 Hektar großen gepflegten Parklandschaft sind fast 1400 Tieren in 243 Arten, darunter viele seltene, bedrohte Arten wie das Spitzmaulnashorn, der Sibirische Tiger, die Socorrotaube u.a. zu beobachten.
Von Affenzwergen – den Südamerikanischen Krallenaffen – seltenen weißen Löwen bis hin zu den Zwergmangusten – es gibt immer etwas zum Staunen und Beobachten. Das Gefühl von Großzügigkeit und Weite spürt man beim Betrachten der neuen AFRICAMBO-Savannenlandschaften. Allen voran die neue Elefantenanlage, die mit verschiedenen Ein- und Ausblicken zum Beobachten der Elefanten, Impalas, Grünen Meerkatzen, Warzenschweinen u.a. lockt. Aus unterschiedlichen Perspektiven erschließen sich dem Besucher neue Erlebniswelten.
Wir bekommen eine Führung durch den Zoo und vielleicht auch einen Blick hinter die Kulissen.

Kosten: ca. € 13,--
Eigene Anreise
Teilnehmer: unbegrenzt
Zeit: Sonntag, 30.09.2018, 10:00 Uhr (Beginn der Führung)

Textquelle: https://www.zoo-magdeburg.de/zoobesuch/

 

Exkursion "Hermannshöhle - auf der Suche nach dem Grottenolm"

Von Boštjan Burger - Originally uploaded to English Wikipedia by en:User:Lander on 11 September 2005; transferred to Commons on 16 December 2005 by User:Matijap., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=464010

Wir machen uns früh morgens auf den Weg zur Hermannhöhle in den Harz, um dort einen ganz besonderen Bewohner zu suchen: den Grottenolm.
Die Hermannshöhle stellt ein typisches Beispiel für die Entstehung einer Flusshöhle dar. Entdeckt wurde die Höhle im 19. Jahrhundert bei Straßenbauarbeiten und wurde nach Herman Grotrian benannt. Man findet hier verspielte Sintergebilde und malerische Tropfsteine. Mit ihren tiefen Schluchten und einer einzigartigen funkelnden Kristallkammer hebt sich die Hermannshöhle wesentlich von ihrer Nachbarin, der Baumannshöhle, ab.
Der Grottenolm (Proteus anguinus) ist ein als dauernde Larvenform in Höhlengewässern lebender europäischer Schwanzlurch. Mit über 70 Jahren Lebenserwartung (unter halbnatürlichen Bedingungen ermittelt), manche Forscher gehen gar von 100 Jahren aus, kann die Art um ein Vielfaches älter werden als Amphibien normalerweise.
Der Grottenolm hat einen aalähnlich gestreckten Körper, der eine Länge von 25 bis 30 Zentimetern (in Einzelfällen bis zu 40 cm) erreichen kann.
Insgesamt 18 aus Istrien stammende Exemplare wurden dort in den Jahren 1932 (5 Stück) und 1956 (13 Stück) zu Schauzwecken in einem künstlichen Höhlengewässer ausgesetzt, das eine Tiefe von rund 80 Zentimetern und eine permanente Wassertemperatur von 7 °C aufweist. Im Jahr 1978 wurde ein Zuchtbecken gebaut. Eine bei der Gelegenheit vorgenommene Bestandsaufnahme konnte nur männliche Tiere feststellen; auch 1985 schienen alle 13 erfassten Exemplare männlich zu sein. 2015 wurden nur noch 9 Tiere gefunden. Von diesen waren aber 5 Weibchen, die auch Eier trugen. Erstmals nach 85 Jahren wurden 2016 4 Eier gefunden, die in gesonderte Becken überführt wurden, damit sie sich störungsfrei entwickeln können. Nicht selten kommt es vor, dass Grottenolme ihre eigenen Eier vertilgen. Zunächst war man davon ausgegangen, dass, sollten die Eier befruchtet sein, im Mai oder Juni 2016 bereits Jungtiere zu finden seien würden. Tatsächlich starben alle Eier ab. Im August 2017 wurden erneut zehn Eier entdeckt und separiert. Auch diese starben ab.

Kosten: ca. € 5 - 8,--, je nach Teilnehmerzahl
Eigene Anreise!
Teilnehmer: unbegrenzt 
Zeit: Sonntag, 30.09.2018, 07:30 Uhr (Abfahrt), Beginn der Führung: 09:00 Uhr
Eine vorherige Anmeldung über das Interesse an dieser Exkursion bis 31.08.2018 ist wichtig für die Planung der Führung. Je mehr Teilnehmer, desto individueller die Führung!

Dieser Text basiert auf dem Artikel „Grottenolm“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.